Hinweise zum Coronavirus

Update (Stand 21.Januar 2021)

Die Landesregierung hat die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus verlängert und in einigen Punkten konkretisiert. Die neue Verordnung tritt am 23. Januar in Kraft und gilt bis 14. Februar. 

 

– Maskenpflicht: Man braucht eine medizinische Maske beim Einkaufen, im ÖPNV, im Fahrstuhl und während der der erlaubten körpernahen Dienstleistungen. Außerdem müssen medizinische Masken in Betriebs- und Arbeitsstätten, sowie öffentlichen Verwaltungsgebäuden getragen werden.

– Kita: In Landkreisen und kreisfreien Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von 300 und mehr werden die Kitas geschlossen und nur noch Notbetreuung für bestimmte Berufsgruppen angeboten.

– Kita und Hort: Eltern, die während des Lockdown keine oder weniger als 50 Prozent ihrer vertraglichen Betreuungszeit nutzen und dies schriftlich mit der Kita festgehalten haben, müssen keine oder nur die hälftigen Kitakosten zahlen. Dies gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2021. Die dazugehörige Richtlinie ist in der Abstimmung und wird in den nächsten Tagen veröffentlicht.

– Schule: Grundsätzlich findet bis zum 14.2. kein Präsenzunterricht statt, außer für Abschlussklassen und Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“.

Masken helfen. Je besser eine Maske ist, desto hilfreicher ist sie. Deswegen wurde die Verordnung konkretisiert und an besonders sensiblen Orten ist vorgeschrieben, eine medizinische Maske zu tragen. Diese Maßnahme ist auch deswegen wichtig, weil die bekannte und mittlerweile in Deutschland angekommene britische Mutation des Corona-Virus, wesentlich ansteckender ist.

Als medizinische Maske gelten die Masken, die entweder den Anforderunqen an eine CE-qekennzeichnete medizinische Gesichtsmaske mit der Norm DIN EN 14683:2019-10 (OP-Maske) entsprechen oder eine FFP2-Maske mit einer CE-Kennzeichnunq mit 4-stelliger Nummer der notifizierten Stelle). Als FFP2-Maske gilt auch eine Maske des Tvps KN 95. Eine FFP2-Maske ist nur ohne Ausatemventil zulässig.

Folgende Maßnahmen wurden verlängert:

  • Kontaktbeschränkung: Es kann sich nur noch ein Haushalt mit einer weiteren (haushaltsfremden) Person treffen (Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt).
  • Bewegungsradius:
  • Der Bewegungsradius wird für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den jeweiligen Landkreis / die kreisfreie Stadt beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, z. B. zur Arbeit oder zum Arzt sind selbstverständlich weiterhin möglich. Entscheidend ist der aktuelle Inzidenzwert, den das Land täglich aktuell meldet: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/
  • Ausgangsbeschränkung:
    • 05-22 Uhr: Das Betreten des öffentlichen Raumes ist nur aus triftigem Grund erlaubt (triftige Gründe: Arbeitsweg, Kita- und Schulbesuch, Wahrnehmung wichtiger Termine bei Gericht oder Rechtsanwälten, zum Einkaufen, Sportliche Betätigung)
  • Schule: Der Präsenzunterricht bleibt ausgesetzt (für Abschlussklassen und Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ können andere Regelungen gelten). Eine Notbetreuung wird angeboten.
    Einen Anspruch auf eine Notbetreuung haben Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind, sowie Kinder, deren beide Personensorgeberechtigten in nachfolgenden kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann:

     

    • im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, den stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch, den Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe sowie zur Versorgung psychisch Erkrankter,
    • als Erzieherin oder Erzieher in der Kindertagesbetreuung oder als Lehrkraft in der Notbetreuung,
    • zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
    • bei der Polizei, im Rettungsdienst, Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr und bei der Bundeswehr sowie für die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
    • der Rechtspflege,
    • im Vollzugsbereich einschließlich des Justizvollzugs, des Maßregelvollzugs und in vergleichbaren Bereichen,
    • der Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnologie und Telekommunikation, die Leistungsverwaltung der Träger der Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch,
    • der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, des Lebensmitteleinzelhandels und der Versorgungswirtschaft,
    • als Lehrkräfte für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,
    • der Medien (einschließlich Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung),
    • in der Veterinärmedizin,
    • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
    • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind,
    • in freiwilligen Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen ehrenamtlich Tätige.
    • Beschäftigte im Bestattungswesen
    • Beschäftigte  Steuerrechtspflege
    • Alleinerziehende, wenn die Betreuung nicht privat organisiert werden kann.

    Kinder haben grundsätzlich einen Anspruch auf eine Notbetreuung, wenn eine sorgeberechtigte Person im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist. Dieser Anspruch besteht auch für Kinder der fünften und sechsten Jahrgangsstufe.

    Die Landkreise und kreisfreien Städte (Jugendämter) prüfen und bescheiden den Anspruch auf Notbetreuung oder – nach Übertragung der Aufgabe – kreisangehörige Gemeinden, Ämter und Verbandsgemeinden. Freien Trägern von Kindertagesstätten und anderen Stellen darf die Entscheidung über die Aufnahme in die Notbetreuung nicht übertragen werden.

  • Kita: Die Kitas sind geöffnet, sollen aber nur genutzt werden, wenn man das Kind nicht anders betreuen kann. Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sollen jedoch geschlossen werden, wenn es das regionale Infektionsgeschehen erfordert. Wenn die Infektions an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 300er-Grenze überschreitet, dann werden Kitas am darauf folgenden Montag geschlossen und nur noch Notbetreuung für bestimmte Berufsgruppen angeboten. Wenn fünf Tage in Folge die Inzidenz wieder unter dei 300 gefallen ist, dann sind die Kitas am Montag danach wieder geöffnet.
  • Indoor-Sport ist grundsätzlich untersagt. Damit entfällt auch die Differenzierung zwischen Fitnesscentern und sonstigen Indoor-Sporteinrichtungen. Ausgenommen sind Sportanlagen, die ausschließlich zu medizinisch notwendigen oder zu sozialtherapeutischen Zwecken genutzt werden.
  • Neu ist auch, dass Kantinen – von Ausnahmen abgesehen – zu schließen sind, jedoch können Speisen und Getränke zur Mitnahme angeboten werden. Die Schließungsanordnung gilt nicht für Betriebe, sofern die Essensversorgung der Beschäftigten nicht anders zu bewerkstelligen ist. Sie gilt grundsätzlich auch nicht für Schulkantinen.
  • Geschäfte: Der Einzelhandel wird geschlossen. Ausgenommen sind Geschäfte mit Waren des täglichen und dringend benötigten Bedarfs. Ausgenommen von der Schließungsanordnung sind: Lebensmittelhandel, Tierbedarfshandel, Getränkemärkte, Buchläden, Zeitschriftenhandel, Baumärkte für gewerbliche Kunden, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker, Sparkassen und Banken, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Futtermittelmärkte, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten. Für geschlossene Geschäfte gibt es finanzielle Unterstützung über die erweiterte Überbrückungshilfe III.
  • Körpernahe Dienstleistungen sind untersagt, auch Friseursalons sind geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen sind erlaubt.
  • Gottesdienste: Bei Gottesdiensten muss der Abstand von 1,5 m eingehalten werden und ein Mund-Nase-Schutz getragen werden (auch am Platz). Das gemeinsame Singen muss leider ausfallen und bei Bedarf braucht es ein Anmeldesystems, um Menschenansammlungen und Drängeleien zu vermeiden.
  • Versammlungen/Demonstrationen: Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 sind Versammlungen grundsätzlich untersagt. In Ausnahmefällen können sie genehmigt werden.
  • Polen: Der Grenzübertritt nach Polen ist aus triftigem Grund weiterhin erlaubt. Triftige Gründe sind das Aufsuchen der Arbeitsstätte bzw. der Heimweg, der Schulbesuch und der Besuch von direkten Verwandten. Das Einkaufen in Polen ist kein triftiger Grund. Wer in Polen einkaufen geht, muss nach Rückkehr unverzüglich in Quarantäne gehen.

 

Das Corona-Virus hat Brandenburg in den letzten Monaten stark verändert. Nach wie vor gilt: Würde das Virus sich ungebremst vermehren, würden unsere medizinischen Systeme überfordert. Um das zu verhindern, wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Durch diese Maßnahmen soll die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Diese Maßnahmen haben Folgewirkungen, die abgefedert werden. Wir stellen Ihnen hier wichtige Informationen und Ansprechpartner zusammen, damit Sie auf dem Laufenden sind und die Hilfe finden, die sie benötigen.

Das Land Brandenburg hat eine zentrale Anlaufstelle geschaffen.

Für allgemeine Fragen steht Ihnen ein Bürgertelefon Montags bis Freitags von 09 - 17 Uhr unter 0331 8665050 zur Verfügung. Das Corona-Bürgertelefon der Landesregierung ist ab Juli am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils in der Zeit von 9 bis 17 Uhr erreichbar. Alle Informationen werden auch zentral unter www.corona.brandenburg.de aufbereitet. Die Verbraucherzentrale berät Sie zu allen Fragen rund um das Thema Verbraucherrecht

 

Geschäfte sind geöffnet – Es gilt jedoch die Maskenpflicht.

In allen Bereichen gilt der Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 Meter. Im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr gilt zusätzlich eine Maskenpflicht. Mund und Nase müssen mit einer Maske oder behelfsweile Tuch oder Schal verdeckt sein.

 

Aktuelles von der Bundesregierung

Informieren Sie sich hier über neue Regeln, Maßnahmen und Tipps der Bundesregierung.

Hier geht es zu den Leitlinien im Kampf gegen die Corona Epidemie.

 

Wichtige Telefonnummern

  • Für allgemeine Fragen zum Corona-Virus hat das Bundesgesundheitsministerium ein deutschlandweites Bürgertelefon eingerichtet: 030 346 465 100.
    Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.
  • Wer den Hausarzt nicht erreichen kann, wählt 116117. Die bundesweit einheitliche kostenfreie Rufnummer der Kassenärztlichen Vereinigung sagt Patientinnen und Patienten rund um die Uhr an 7 Tagen in der Woche, wohin sie sich im Falle einer akuten Erkrankung wenden können.
  • Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8:00 bis 22:00 Uhr und Samstag von 8:00 bis 18:00 Uhr.
  • Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de oder via Gebärdentelefon (Videotelefonie)
  • Beim Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon eingerichtet: 0331 8683-777.
    Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr.

 

Hilfe für Ihre Gesundheit

Infos zu Corona: Hygieneregeln, wie breitet es sich aus etc. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Fachinformationen und Fallzahlen vom Robert-Koch-Institut:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Informationen vom Gesundheitsministerium Brandenburgs mit Hotline-Telefonnummern und diversen weiteren Links:

https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/start/themen/gesundheit/oeffentlicher-gesundheitsdienst/informationen-zum-neuartigen-coronavirus/

 

Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Das Corona-Virus wird großen Einfluss auf Wirtschaft und Arbeit haben. Während einige Arbeitnehmer_innen sehr viel arbeiten müssen, weil sie in strategisch wichtigen Bereichen tätig sind, werden andere kaum noch gebraucht. Einige können ihre Arbeit im Homeoffice erledigen. Doch welche Rechten und Pflichten habe ich in den nächsten Wochen? Wer hilft und wo kann ich mich hinwenden, wenn ich nicht weiterweiß. Hier finden Sie Antworten:

  • Das Bundesministerium für Arbeit hat eine im FAQ-Stil angelegte Zusammenstellung über arbeitsrechtliche Auswirkungen veröffentlicht.
  • Beim Brandenburger Arbeitsministerium erhalten sie wichtige Informationen auf häufig gestellte Fragen zu den Auswirkungen des Corona-Virus auf ihren Arbeitsplatz
  • Die Bundesagentur für Arbeit will ihre Arbeit darauf konzentrieren, dass alle Geldleistungen erhalten, die diese benötigen. Das hat Auswirkungen auf Persönliche Termine und Besuche in den Arbeitsagenturen. Eine wichtige Info der Bundesagentur finden sie hier.

 

Hilfe für Unternehmen

  • Über die ILB können Unternehmen über Corona-Soforthilfe informieren. 
  • Die KFW hat ebenfalls ein bundesweites Sonderprogramm aufgelegt.
  • Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) hilft, wenn ein Unternehmen aufgrund des Corona-Virus in akute betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten gerät. Die Anfragen werden streng vertraulich behandelt. Hier finden Sie die Ansprechpartner_innen der WFBB.
  • Unternehmen können bei Arbeitsausfällen, die durch Corona verursacht werden, auf das Instrument des Kurzarbeit zurückgreifen. Die Zugänge dafür wurden erleichtert. Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet. Die neuen Kurzarbeiterregelungen gelten rückwirkend ab dem 1. März 2020.

Der Schutzschild der Bundesregierung für betroffene Wirtschaftsunternehmen:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/schutzschild-fuer-beschaeftigte-und-unternehmen.pdf

Das Brandenburger Wirtschaftsministerium zu Corona-bedingten Fragen:

https://mwae.brandenburg.de/de/bb1.c.661351.de

Wie und wo erhalte ich als Unternehmerin oder Unternehmer in Brandenburg Hilfe? Bei der Wirtschaftsförderung:

https://www.wfbb.de/de/Corona-Virus-Unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-Unternehmen

 

Informationen für Eltern, Schüler und Studenten

 

Die Kitas werden ab 15. Juni die personellen und organisatorischen Voraussetzungen schaffen, in den Regelbetrieb zu kommen. Hierfür wird derzeit im Gesundheitsministerium der „Rahmenhygieneplan Kitas“ überarbeitet und angepasst. Für Kinder, die die Kita bisher nicht besucht haben und die ab der kommenden Woche wieder betreut werden, müssen Eltern für Juni keine Kitabeiträge zahlen.

 

Regulärer Schulbetrieb 

 

Die Schulen haben Voraussetzungen geschaffen,um jetzt nach den Sommerferien flächendeckend einen regulären Schulbetrieb gehen zu können. Grundsätzlich soll jeden Tag Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden. Ein Mindestabstand von 1.50 Meter als generelle Vorgabe ist nicht mehr vorgesehen. Dafür gilt im Schulgebäude die Pflicht zum Tragen einer Mund/Nasenbedeckung. Währed des Unterrichts kann die Mund/Nasenbedeckung abgelegt werden.

 

Eine Woche vor Beginn der Sommerferien werden die Schulen über die Rahmenbedingungen der Wiederaufnahme des regulären Schulbetriebes mit Beginn des Schuljahres 2020/21 informiert. Jede Schule muss für den Fall der zeitweisen Schließung der Schule oder einzelner Klassen aufgrund von Infektionen ein Notfallkonzept erarbeiten.

Ab sofort finden Sie unter dem Link https://www.mbjs-coronainfos.de/ gebündelte Fachinformationen zu Corona zu den Themen Kindertagesbetreuung, Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit, Leistungen und Angebote für Familien und junge Menschen sowie zur Weiterbildung.

Bitte beachten Sie die Informationen Ihrer Schule. Der Unterricht an Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ und für schwerstmehrfachbehinderte Schülerinnen und Schülern wurde fortgeführt.

Gute Nachrichten für alle ABC-Schützen: Einschulungsfeiern sind wieder erlaubt. Auch für das wichtige Abschlussfest in der Kita gibt es grünes Licht. Das Zuckertütenfest kann stattfinden. Denn Feste an Schulen sind zu besonderen Anlässen unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen sind erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien. Für Innenräume sind sie hier weiterhin untersagt.

Eine Notbetreuung steht für alle Kinder zur Verfügung, bei denen beide Sorgeberechtigte in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind. Welche Eltern haben Anspruch auf Notfallbetreuung in Kitas und andere Fragen beantwortet das Brandenburger Bildungsministerium:

https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/presse/pressemitteilungen/detail/~28-03-2020-notfallbetreuung-ein-elternregelung

 

Beschäftigten aus folgenden Bereiche können auf die Notbetreuung zurückgreifen:

  • im Gesundheitsbereich
  • Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen
  • Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung
  • Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr
  • Rechtspflege
  • Vollzugsbereich, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche
  • Energie, Abfall, Ab- und Wasserversorgung, Öffentlicher Personennahverkehr
  • IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverwaltung),
  • Land- und Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Versorgungswirtschaft,
  • in der fortgeführten Kindertagesbetreuung.

Über die konkrete Notfallbetreuung, zum Beispiel in welchen Einrichtungen und zu welchen Öffnungszeiten sie angeboten wird, entscheiden die Landrätinnen, Landräte und Oberbürgermeister in Absprache mit den Amtsdirektorinnen und Amtsdirektoren bzw. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in eigener Verantwortung.

Universitäten und Hochschulen bleiben vorerst geschlossen. Vorlesungen werden, sofern möglich online abgehalten. Alle Studierenden können ihr Ticket vom Wintersemster weiter nutzen. Zusammen mit einer aktuellen Immatrikulationsbescheinigung für das Sommersemster gilt das Ticket bis zum 31.Mai 2020. Hier: Weitere Informationen zu finanzieller Unterstützung! 

 

Hilfe für Steuerzahlende

Die Finanzämter Brandenburgs können für den Publikumsverkehr geschlossen sein. Aber die Finanzämter arbeiten in dieser Zeit natürlich weiter. Das heißt, jede und jeder kann seine steuerlichen Angelegenheiten in dieser Zeit klären. Es empfiehlt sich die Steuererklärung elektronisch abzugeben. Es können aber auch per Telefon, Fax oder Brief Steuerangelegenheiten ausgetauscht werden zwischen Steuerpflichtigen und Finanzamt.

Beim Finanzamt kann eine zinslose Steuerstundung beantragt werden. Das Formular finden Sie hier. 

Die elektronische Steuererklärung gibt man unter „Mein ELSTER“ unter www.elster.de ein und ab. Nicht nur die Steuererklärung, sondern auch elektronische Nachrichten können darüber an das Finanzamt gesendet werden. Ein Antrag auf Fristverlängerung oder ein Einspruch ist ebenso elektronisch möglich.

Steuer-Formulare können elektronisch im Formular-Management-System der Bundesfinanzverwaltung heruntergeladen werden: https://www.formulare-bfinv.de/

Wer über keinen Internetanschluss verfügt, kann sich telefonisch an sein zuständiges Finanzamt wenden, das dann die Formulare in diesen Ausnahmefällen zusendet.

 

Information für Reisende

Informieren Sie sich bitte über Reisebeschränkungen des Auswärtigen Amtes

Was die Grenzkontrollen anbelangt, informiert die Seite des Bundesinnenministeriums:

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html

Über internationale Reisen und insbesondere Fragen, wenn Deutsche im Ausland in Quarantäne geraten sind, informiert das Außenamt:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

Verbraucherrechte bei Urlaubsreisen bzw. ihrer Absage:

https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/reise-mobilitaet/unterwegs-sein/coronavirus-grassiert-in-vielen-laendern-ihre-rechte-als-reisender-43991

Bitte beachten Sie auch die Hinweise und Anweisungen auf den Internetseiten der Landkreise, sowie der regionalen Städte und Gemeinden. 

 

Mein Wahlkreisbüro

 

Mein Wahlkreisbüro ist unter folgenden Kontaktdaten zu erreichen:

 

Büroleiter:

Jörg Schmidt

 

Email:

buero.katja.poschmann@mdl.brandenburg.de

katja.poschmann@spd-fraktion.brandenburg.de

 

Adresse Landtagsbüro:

Alter Markt 1, 14467 Potsdam

Telefon: 0331 / 966 1361 

 

Adresse Wahlkreisbüro:

Berliner Straße 3a, 14712 Rathenow

Telefon: 03385 / 51 92 700