meine Ziele

Wer ich bin und wofür ich stehe

Nach meiner Beschreibung des Wahlkreises mit all seinen wunderbaren Orten liegt der Gedanke nahe: Bei uns müsse nicht mehr viel gestaltet und bewegt werden.

Weit gefehlt! Meine Liebe und Verbundenheit trübt nicht meinen Blick auf noch bestehende Mängel und neue Herausforderungen. Vielmehr sind sie mein Antrieb. Um die Zukunft erfolgreich zu gestalten braucht es Mut, Tatendrang und Leidenschaft für die Sache. Das bringe ich mit!

Die vielen Einzelheiten vor Ort nehme ich tagtäglich ganz bewusst wahr. Ich bin ein Mensch, der nicht wegguckt, sondern genau hinsieht. Deshalb sage ich: Gerade heute stehen wir vor richtungsweisenden Entscheidungen! Es gibt zu vieles, was bisher nicht angegangen wurde und manches, auf das wieder zeitgemäße Antworten gefunden werden müssen, um unsere Gemeinschaft voranzubringen.

Starke Wurzeln für unsere Kinder

In einer Forsa-Umfrage aus 2018 gaben 76% der Befragten an, dass sie sich ein besseres Angebot an Schulen und KiTa´s im Land Brandenburg wünschen. Als junge Mutter ist dieser Wunsch meine politische Treibkraft.

Bildung muss unseren Jüngsten Flügel sowie Wurzeln verleihen. Sie muss Perspektiven schaffen und Chancen eröffnen. Nie darf sie vom Geldbeutel der Eltern oder der Kommune abhängen. Für mich stellt sich deshalb nicht die Frage „Qualität“ oder „Beitragsfreiheit“. Investitionen in Bildung sind immer Investitionen in die Zukunft unserer gesamten Gesellschaft. Deshalb stehe ich für eine qualitativ hochwertige und kostenfreie Gewährleistung von der Krippe bis zum Ausbildungs- oder Uniabschluss. Wenn uns unsere Zukunft nicht so viel wert ist, was denn dann?!

Kindertagesstätten

  • Schon in der KiTa werden die Grundsteine für unser gesellschaftliches Zusammenleben legt. Die Kinder bauen durch die Gruppendynamik ihre Sozialkompetenzen aus. Sie lernen Regeln kennen, beschäftigen sich spielerisch mit Sprache, Ernährung, Nachhaltigkeit und Konzentration, um in der Folge gut auf die Schule vorbereitet zu sein. Deshalb müssen Kindertagesstätten als Bildungseinrichtungen gestärkt und ihre Qualität der Betreuung verbessert werden. Wesentlich ist dafür die weitere Herabsetzung des Betreuungsschlüssels.
  • Ich unterstütze zutiefst, dass wir als Sozialdemokraten die Abschaffung der KiTa-Beiträge in Gang gesetzt haben. Diese stellen noch zu oft enorme finanzielle Belastungen für Familien dar. Nachdem das Jahr vor der Einschulung nun kostenfrei gestellt wurde, setze ich mich dafür ein, dass zeitnah die gesamten Beiträge für die Kinderbetreuung entfallen, und zwar für alle Kinder. Kein Kind soll anders behandelt werden. Die Übernahme dieser Kosten ist Sache der Solidargemeinschaft.

Schulische Bildung

  • In unseren Schulen müssen wir echte Chancengleichheit für Kinder schaffen. Das bedeutet einen Ausbau der Ganztagsbetreuung, um mehr Möglichkeiten für die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu bieten. Stärken müssen gefördert und Schwächen angegangen werden. In Schwerpunktfächern, wie Sprachen, Naturwissenschaften oder Kunst sollen Kinder neben dem Rahmenlehrplan ihren persönlichen Interessen nachgehen können. Zudem müssen wir gewährleisten, dass sportliche Aktivitäten auch durch die Zusammenarbeit mir Sportvereinen und weitere individuelle Projekte, z.B. im Handwerk oder einer Gemüseakademie durch die Schule für die Schüler angeboten werden und für alle zugänglich sind. Dafür braucht es sogenannte Ganztagskonzepte, die natürlich nicht bedeuten, dass die Kinder den ganzen Tag (bis abends) in der Schule sind, sondern dass der Hort in den Schulbetrieb integriert wird.
  • Die Lehrkräfte müssen die Zeit haben sich auf den Unterreicht zu konzentrieren. Deshalb brauchen wir zusätzliche Lehrkräfte an unseren Schulen und pro Schule mindestens einen Schulsozialarbeiter. Um den erhöhten Bedarf an Lehrkräften nachkommen zu können, müssen die Ausbildungskapazitäten für Lehrkräfte und Referendare landesweit erhöht werden.
  • Die Welt ergründen kann man nur mit vollem Magen. Deshalb muss auch das Mittagessen in Kitas und Schulen kostenfrei erfolgen.

Natürlich - stark verwurzelt

Die Pusteblume ist mein Wegbegleiter. Sie ist nicht nur ein hübscher, kleiner Wunscherfüller vieler Kinderherzen, sondern ein wahrer Energiespender. Als Blüte des Lowenzahns, helfen ihre Wurzeln als Aufbau-Tonikum gegen sämtliche Schwächezustände, um den Körper wieder in Schwung zu bringen.

Im übertragenen Sinne möchte ich deshalb der Löwenzahn der medizinischen Versorgung in unserer ländlichen Region sein. Denn die Versorgung muss nachhaltig gestärkt werden. Sie ist die Lebensader unserer Region in Zeiten des demographischen Wandels sowie des Zuzuges junger Familien. Wir haben erheblichen Nachholbedarf.

  • Alle Krankenhausstandorte müssen aufrecht erhalten und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. Dazu gehört auch, dass keine Kreißsäle mehr geschlossen werden, selbst wenn Geburtenzahlen unter 500 p.a. sinken sollten. Der Bedarf darf nicht an Zahlen, sondern muss an die Bedürfnisse der Menschen vor Ort gebunden sein.
  • Die Haus- und Fachärztliche Versorgung muss wieder ausgebaut werden. Wir haben zu wenig Ärzte in der Region. Dies führt zu nicht mehr tolerablen Wartezeiten insbesondere für Senioren und Kinder. Das durch die SPD angestoßene Landärztestipendium ist ein guter erster Schritt. Dieses ermöglicht angehenden Ärzten eine finanzielle Unterstützung während des Studiums, wenn sie sich bereit erklären nach der Ausbildung in Brandenburg tätig zu werden. Das kann aber nur ein Anfang sein. Unser Land muss insgesamt attraktiver gestaltet werden zum Beispiel durch eine gute Verkehrs- und Bahnanbindung, Breitband und bessere Mobilfunknetze.

Wirtschaft

Bevor ich angefangen habe in der Verwaltung zu arbeiten, war ich Mitarbeiterin in einem Familienbetrieb. Von dort aus habe ich mitbekommen, welche Chancen und Risiken die Selbstständigkeit bietet aber auch wie wichtig eine stabile Wirtschaft in der Region für jeden einzelnen Betrieb ist. Sozial gestaltet ist sie die Lebensader unserer Solidargemeinschaft.

Unsere Region steht heute, dank der Leistung vieler Bürgerinnen und Bürger, wieder gut da. Die Strukturbrüche der 90er Jahre haben schwere Einschnitte hinterlassen. Wir aber haben z.B. mit der Weiterentwicklung unserer Optikstadt Rathenow und dem Industriepark Premnitz neue Antworten gefunden, die es nun weiter zu gestalten gilt.

  • Ich will, dass die Kooperation mit der Hochschule Brandenburg für Studiengänge im Bereich der Augenoptik weiter ausgebaut wird, um heute unsere innovative und strukturelle Zukunft zu sichern.
  • Neben weiteren Kleinen und Mittelständischen Unternehmen, bilden handwerkliche Betriebe einen Eckpfeiler unserer Wirtschaft. Aber auch hier steht vielerorts ein Generationenwechsel an. Deshalb will ich, dass mit einer Meistergründungsprämie die erstmalige Gründung oder Übernahme einer selbständigen Existenz in einem Handwerk durch das Land unterstützt wird.
  • Wir müssen die Attraktivität unseres schönen Westhavellandes weiter steigern. Zum einen durch eine Verbesserte Infrastruktur, wie Breitbandausbau, bessere Bahnanbindungen von und nach Berlin wie den Straßenbau aber auch durch einen Ausbau des Tourismusangebotes in unserer Region. Nur so wirken wir dem Fachkräftemangel, dem Erhalt und der Schaffung von Arbeitskräften in Kombination entgegen.