Land übernimmt Kita- und Hortkosten für Eltern/ Bund verdoppelt Kinderkrankentage

Veröffentlicht am 22.01.2021 in Allgemein

Eltern, die ihre Kinder während des Lockdown ganz oder teilweise selbst betreuen, müssen keine Kita-/Hortbeiträge zahlen. Das Land übernimmt diese Kosten. „Für die SPD war von Anfang an klar, dass niemand für Leistungen zahlen muss, die er nicht in Anspruch nimmt“, so die Landtagsabgeordnete Katja Poschmann. Und weiter: „Alle Eltern sollen das wissen, auch wenn die verwaltungstechnische Umsetzung noch etwas Zeit in Anspruch nimmt.“

 

Das Bildungsministerium hat eine Richtlinie auf den Weg gebracht, die nun innerhalb der Landesregierung und mit den Verbänden abgestimmt wird. Die Übernahme der Kita-Kosten durch das Land wird voraussichtlich 15 Millionen Euro monatlich kosten. Der Landtag hat finanzielle Mittel für coronabedingte Mehrausgaben bereitgestellt. 

 

Eltern werden ganz oder hälftig von den Beiträgen befreit. Die Kitas und Horte sollen schriftliche Vereinbarungen mit den Eltern vorbereiten, die

der Erstattung zugrunde gelegt werden. Denn die Befreiung gilt rückwirkend

zum 1. Januar 2021. Ob Eltern ganz oder nur hälftig entlastet werden, hängt

von der Inanspruchnahme der Betreuungsleistung ab. Wer sein Kind einen

Monat gar nicht in die Kita oder den Hort bringt, wird keine Elternbeiträge

zahlen müssen. Wer die vertragliche Betreuungsleistung bis höchstens 50

Prozent in Anspruch nimmt, dem werden die Elternbeiträge um die Hälfte

erlassen. 

 

„Ich bedanke mich bei allen Eltern, die sich aktuell aus Gesundheitsschutzgründen ihre Kinder zu Hause betreuen. Mir ist klar, das Homeoffice und Kinderbetreuung eigentlich nicht gut unter einen Hut passen. Umso größer ist mein Dank. Sie leisten einen aktiven Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus“, so Katja Poschmann.

Darüber hinaus wurde auch Regelungen zu den Kinderkrankentagen angepasst. Die Neuregelung sieht eine Verdoppelung und Ausweitung der Kinderkrankentage auch für gesunde Kinder, die pandemiebedingt Kita oder Schule nicht besuchen können vor. Für viele Eltern ist das eine wichtige Hilfe, solange wir weiter in ihrem alltäglichen Leben durch den Lockdown eingeschränkt sind. 

Das Bundesfamilienministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium und den Krankenkassen eine Musterbescheinigung erstellt. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Schulen können auf ihr bestätigen, dass Ihr gesundes Kind im Moment nicht in der Einrichtung betreut wird. Sollten Krankenkassen für die Beantragung der Kinderkrankentage einen Nachweis verlangen, kann Ihnen die Bescheinigung vorgelegt werden. Die Regelung tritt rückwirkend zum 5. Januar 2021 in Kraft. Die Musterbescheinigung finden sie hier: https://www.bmfsfj.de/blob/jump/165074/20210120-musterbescheinigung-data.pdf

Katja Poschmann sagte dazu: „Ich begrüße sehr, dass auf Bundesebene der Weg freigemacht wurden, dass Eltern und Alleinerziehenden, deren Kinder pandemiebedingt nicht oder nur eingeschränkt betreut werden oder zur Schule gehen können mit zusätzlichen Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld unterstützt werden.“

 
 

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