Katja Poschmann

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Ich wurde im März 1980 in Rathenow geboren. Meine Eltern, mein älterer Bruder und ich lebten hier in einer für die DDR typischen Plattenbausiedlung in Rathenow Ost, bis wir 1996 in ein Eigenheim nach Mögelin umzogen.  1999 erhielt ich nach 13 Schuljahren mein Abitur am Friedrich-Ludwig-Jahngymnsasium. Wie der überwiegende Teil meiner Mitschüler zog es mich im Anschluss zum Studium hinaus aus dem Havelland. Ich ging nach Berlin und studierte "Deutsche Literatur im Mittelalter" an der Humboldtuniversität zu Berlin. Es dauerte nicht lang, bis ich bemerkte, dass diese Großstädte zwar so viele Möglichkeiten bieten, für mich aber die Heimat der schönste Ort zum Wohnen bleibt. Bei jeder Gelegenheit fuhr ich nach Hause. Als dann in dem Unternehmen meines Vaters auch noch "Not-am-Mann" bzw. der "Frau" war, stand meine Entscheidung zur Heimkehr fest. Ich unterschrieb einen Ausbildungsvertrag bei der Poschmann Design GmbH und erlangte dort den Abschluss der Bürokauffrau und der Dipl. Betriebswirtin über einen dualen Studiengang an der Wirtschaftsakademie in Teltow. Die Jahre nach dem Jahrtausendwechsel waren Jahre des Exports. Besonders die Rathenower Betriebe aus der Optikbranche erzielten nicht unerhebliche Teile ihres Umsatzes in Osteuropa. Die Zollabwicklungen nach Russland waren nicht immer einfach, daher gründete ich eine ICH-AG und half einigen Unternehmen bei den Zollunterlagen und der Übersetzung ihrer Geschäftspost ins Englische. 2009 beendete ich dann meine Selbständigkeit und trat in ein festes Anstellungsverhältnis bei der Poschmann Design GmbH. In einem kleinen Familienunternehmen erledigt man die Arbeit, die gerade anfällt und so war ich einige Jahre für die Buchhaltung zuständig, dann wieder für das Controlling und zum Schluss auch für die Kundenbetreuung.

 

Mein Weg zur Politik

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Ein Familienunternehmen nimmt besonders die Familienmitglieder oft stark in Anspruch, daher blieb nicht viel Zeit für politisches Engagement. Über meine Kinder, die heute 9 und 5 Jahre alt sind, kam ich dann doch zur Bildungspolitik. Die Satzung der Stadt Rathenow und die Anhebung der Elternbeiträge im Jahr 2015 ließen mir keine Ruhe. Gemeinsam mit Anja Neumann gründeten wir die Elterninitiative "Eltern für Rathenow" und die Beiträge wurden im Folgejahr zumindest für Geschwisterkinder in der Stadt Rathenow wieder gesenkt. Am 01.06.2016 reichten wir eine Petition beim Landtag Brandenburg ein und machten uns für eine beitragsfreie Kinderbetreuung von der Krippe bis zum Hort stark. Seit dem 01.08.2018 ist das letzte KiTa-Jahr nun beitragsfrei und dies soll der Einstieg in eine komplett beitragsfreie Bildung sein. Im August 2016 wechselte ich dann vom Familienunternehmen zur Wirtschaftsförderung des Landkreises Havelland. Die Politik und das Engagemet für die Gemeinschaft ließen mich nicht mehr los.

 

Presseartikel über Eltern für Rathenow:

MAZ "Eltern starten Online-Petition" Christin Schmidt/19.03.2015

BRAWO "Kinder sind der Schlüssel" Rene Wernitz / 28.05.2015

Video zum beitragsfreien KiTa-Jahr, Facebook, SPD Brandenburg, 01.08.2018

 
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Auch wenn nicht immer alles gelingt, mitzuwirken und die Zukunft unserer Heimat mitzugestalten, erfüllt mich mit Freude, Zufriedenheit und Motivation. Deshalb freut es mich, dass ich von meiner Partei zur Landtagswahl 2019 als Direktkandidatin meines Heimatwahlkreises (Wahlkreis 04) aufgestellt wurde und das Direktmandat am 01. September 2019 gewann. Mit großem Stolz und Respekt werde ich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Premnitz bis nach Wusterhausen im Landtag Brandenburg vertreten.


Mein Wahlspruch ist mir Verpflichtung. Ich arbeite unermüdlich, um das WIR und das HIER zu stärken. Deshalb bin ich über diese Website, die sozialen Medien oder mein Landtagsbüro immer für Sie ansprechbar. Über meine inhaltliche Arbeit und meine politischen Ziele erfahren Sie mehr unter „Meine Ziele“.

 
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